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Juni 29, 2019

teamLab

Nachdem es in großen Schritten auf den diesjährigen Urlaub zugeht, ist mir einmal mehr aufgefallen, dass ich von meinen vergangenen Urlauben noch keine Eindrücke geteilt habe. Auch nicht von Japan, wo ich aus beruflichen Gründen erneut die Gelegenheit hatte, ein paar Wochen zu verbringen, nämlich den gesamten Oktober 2018. 
Nachdem ich bei instagram in letzter Zeit wieder sehr viele Japanbilder gesehen habe, unter anderem auch von jemand, der teamLab besucht hatte und so begeistert war, möchte ich Euch als erstes dieses hier vorstellen.


September 09, 2017

Auerblicke

Nachdem morgen der Tag des offenen Denkmals stattfindet, ist mir eingefallen, dass ich schon lange über meinen letzten Auer Dult Besuch berichten wollte. Mein letzter Beitrag über einen meiner Lieblingsmärkte in München liegt scheinbar auch schon wieder mehr als drei Jahre zurück. Die Kirchweihdult steht ja im Oktober auch wieder im Kalender der Stadt und eventuell bringt daher mein Beitrag die Möglichkeit, auf den Turm der Maria-Hilf-Kirche zu kommen, in Erinnerung.
Dass dieser Ausblick nämlich nur zur Zeit der Dult zu erkunden ist, war mir lange Zeit nicht bewußt bzw war ich immer zu spontan oder zu spät dran, ein "Ticket" zu bekommen. Aber unterwegs zur Maidult dieses Jahr schoß mir durch den Kopf, dass ich unbedingt als erstes in die Kirche schauen und fragen muss, ob noch ein Plätzchen frei ist bei einer der Touren des Tages, denn man darf nicht allein hoch, sondern eben nur geführt und jeweils mit einer limitierten Anzahl an Teilnehmern. Kosten tut der Spaß nichts.


Oktober 21, 2016

Papierwarenwahnsinn

Beim Schreiben des vorangegangenen Posts über die Weihnachtskarten des vergangenen Jahres ist mir eingefallen, dass ich schon lange über die Papierwarenabteilungen in den großen japanischen Kaufhäusern hatte berichten wollen, neben den tollen Papierwarenläden wie Itoya, Ozu washi und Kyukyodo, über die ich teilweise bereits gebloggt hatte. Mein Plan, nach meiner Rückkehr aus Japan in der Erinnerungskiste zu kramen und immer mal wieder den ein oder anderen Post einzustreuen, ist schon allein an der Tatsache gescheitert, dass ich ohnehin in diesem Jahr hier auf dem blog nur sehr selten aktiv war. Aber so langsam kehrt mit der wieder besser verfügbaren Zeit auch die Lust zurück, an der es mit zugegebenermassen doch etwas gemangelt hat. Bei der Durchsicht der Fotos, die ich in diversen loft und Tokyo hand Stores mal eben schnell und heimlich gemacht habe (vor allem in Yurakucho, Ikebukuro und Shibuya), fällt mir die Auswahl schwer. Vor allem weil durch die Bilder die schiere Größe der Abteilungen nicht richtig sichtbar wird, die in der Regel mindestens eine komplette Etage in Beschlag hatten. 


Dezember 15, 2015

Nostalgia

Nachdem nun doch so unglaublich schnell mein letztes Wochenende in Tokyo vor der Tür stand, war ich etwas planlos und fast ebenso paralysiert wie zu Beginn meines Aufenthalts. Womit sollte ich die Zeit verbringen? Stellt Euch nur vor, das letzte Wochenende... Müßte das nicht nochmal etwas besonderes sein? So etwas bildet man sich ja ein und setzt sich damit nur selbst unter Druck.


September 20, 2015

elektrische Errungenschaften und weitere Kakophonie

Ich wollte ja auch immer mal noch etwas neues geschrieben haben zum Thema „wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, sozusagen als Fortsetzung für den Supermarktartikel. Das gilt natürlich nicht nur für Restaurant und Supermarkt, sondern auch für ein paar Haushaltsgerätschaften wie Wasser- und Reiskocher sowie die Waschmaschine und gibt jetzt zur Abwechslung mal einen längeren Text mit weniger Bildern. 


September 15, 2015

Gachapon - Kuriositäten II

Japan als Land der Extreme im Hinblick auf so vieles (so empfinde ich das jedenfalls), vor allem im Hinblick auf die überwältigende und sogar für mich ermüdende Masse des Angebots, ist ja nicht nur das Land von schönem Papier und Stoffen, Kimono, Yukata und Keramik, sondern auch von Manga, Anime, Pachinkohallen (ich habe mich immer noch nicht in eine hineingetraut, in dieses Gebimmel, Gelärme und farbenfrohe, epileptische Anfälle auslösende Geblinke), Cosplayern, Harajuku Fashion und auch der Spielzeuge in Kugeln, den capsule toys. 


September 05, 2015

die Heimat der Maneki Neko

Heute führte mich mein Weg nach Gotoku-ji, nicht zu verwechseln mit Gokoku-ji. Der Tempel liegt ein bißchen außerhalb, im Bezirk Setagaya, aber ist auch ganz einfach zu erreichen, von Ikebukuro nach Shinjuku (wie ich abends auf dem Rückweg feststellen konnte, gibt es sogar in der U-Bahn Expresszüge, die nur an wenigen Haltestellen halten, wirklich praktisch), dort in die Odakyo Line um- und in Gotokuji ausgestiegen. 
Auch bei der Odakyo Line, die wohl einem der unzähligen privaten Bahnunternehmen gehört, die dann scheinbar auch noch gerne die zugehörigen bzw. gleichnamigen Kaufhäuser betreiben (bei Seibu und Tobu ist es auch so, es gibt ebenfalls Seibu- und Tobu-Line, muss ich mal herausfinden, was es damit auf sich hat), muss man ein bißchen aufpassen, in welchen Zug man einsteigt, denn die fahren zwar alle ab Shinjuku, teilen sich dann aber später in alle möglichen Himmelsrichtungen auf, wie mir schien und halten entsprechend ihrer Bezeichnung local, semi express, express und was es sonst noch so gibt, nicht überall, aber Gotokuji liegt nicht so weit draußen und scheinbar halten dort alle Züge. Kaum hinaus aus dem Bahnhof, wird einem schon auf den ersten Blick klar, dass einen hier die Maneki Neko erwarten, dort wird man nämlich am Ausgang schon von der ersten Winkekatze begrüßt. Ich war irgendwo im Internet über Bilder von unzähligen Keramikkatzen gestolpert und wollte mir doch mal selbst ein Bild machen. Dafür habe ich jetzt, nachdem in den letzten zwei Wochen das Wetter relativ regnerisch war und alle Mückenstiche schön abgeheilt, wieder unzählige neue Flatschen an Armen, Beinen und im Gesicht. Ich hatte einmal wieder nicht darüber nachgedacht, dass an einem Tempel eventuell auch ein Friedhof und Grünflächen sein könnten und war nicht entsprechend vorbereitet und gegen die Biester gewappnet. Abgesehen davon hatte ich überhaupt die Größe der Anlage unterschätzt. Auch hier gibt es eine mehrstöckige Pagode, eine Haupthalle und zahlreiche, kleinere Nebengebäude und den erwähnten Friedhof. Aber erst einmal der Reihe nach. 


September 02, 2015

von Harajuku nach Shibuya

Letzten Samstag bin ich bei Dauernieselregen los gezogen, um Harajuku zu erkunden und abends noch einen kurzen Abstecher nach Shibuya zu machen. Harajuku ist ja bekannt als Viertel für die etwas ausgeflippte und modeverrückte Jugend, aber ich muss sagen, so extrem ist mir das garnicht aufgefallen. Vielleicht lag es auch am Wetter, dass nicht so viele Leute in ihrer speziellen Aufmachung unterwegs waren oder stehend posierten (im Regen macht das einfach nicht so viel Spaß), ein paar kamen schon vorbei, aber im Regenschirmmeer waren sie schwer rechtzeitig auszumachen. Auch abends in Shibuya waren ein paar zu sehen, aber bei dem Wetter und nach einem langen Tag hatte ich nicht mehr den Blick, alles wahr zu nehmen. Aber ich bin zuversichtlich, dass mir in meiner Zeit hier noch ein paar Besonderheiten begegnen werden. 


August 01, 2015

Aki-Oka Artisan in Okachimachi

Heute hatte ich mir auch mal wieder zuviel vorgenommen. Ich wollte im Uenopark am Lotusweiher vorbeischauen und sehen, wie weit die Blüte fortgeschritten ist. Vereinzelt blühten schon Pflanzen in diesem Blättermeer, aber ich muss noch einmal wieder kommen, es war noch nicht weit genug. Von Ueno wollte ich weiter nach Okachimachi, dann wieder zurück Richtung Asakusa, durch die Kappabashi Dori und zum Senso-ji Tempel samt Nakamise-dori, weil ich beides noch nie in geöffnetem Zustand erlebt habe. Sollte ja alles machbar sein, wenn man sich den Stadtplan ansieht, wirkt es garnicht, als seien es weite Wege, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich so lange in Okachimachi aufhalten würde. 


Juli 15, 2015

Katzenkuriositäten

Als ich an meinem ersten Wochenende in Ikebukuro herumgestreift bin, kam ich am Tokyu Hands Shop vorbei. Unten im Eingangsbereich standen zwei Mitarbeiter, hielten Katzen auf dem Arm und waren umzingelt von Menschen, die die Tiere streicheln wollten.
Nach kurzer Irritation war klar, dass die beiden Werbung machten für das im Gebäude befindliche Cat's House. Da ich Katzen ganz gerne habe und nicht von einer Allergie geplant bin, beschloss ich, zu erkunden, um was es sich da handelte.
Dass in Tokyo scheinbar unzählige solcher Einrichtungen existieren, die sich wahlweise auch Cat Café nennen, obwohl man dort in der Regel nichts zum Kaffee bekommt, habe ich dann erst hinterher bei einer kleinen Recherche herausgefunden.