August 22, 2015

Tokyo Midtown

Heute habe ich mich einmal auf den Weg nach Roppongi gemacht und den größten Teil des Tages in Tokyo Midtown (das offiziell wohl eigentlich zu Akasaka zählt), dem National Art Center und Roppongi Hills verbracht. Da war doch - wie erwartet - einiges an oho dabei, entsprechend viele Fotos sind es mal wieder geworden. Ihr kennt mich ja. Also mache ich aus dem heutigen Tag auch auf jeden Fall drei getrennte Beiträge, sonst sprenge ich den Rahmen. So beginne ich chronologisch mit Midtown.


August 19, 2015

Ikebana

Vor ein paar Wochen war ich bei einer Ikebana Ausstellung. Die fand in einem der großen Kaufhäuser (das bereits erwähnte und berühmte Takashimaya, das mit den passenderweise rosenbedruckten Tüten) für mehrere Tage statt und wurde von einer wohl recht bekannten Ikebana Schule (Ohara) veranstaltet. Darauf gekommen bin ich über einen Kollegen (!, ja, es gibt scheinbar auch recht viele Männer, die sich mit dieser Kunst beschäftigen) hier von der Arbeit, der schon seit Jahren Ikebana mit einer Kollegengruppe (Betriebssport sozusagen) betreibt. 


August 16, 2015

Grün grün grün - Kyu-Furukawa und Rikugien

Nach dem gestrigen Trubel in Asakusa wollte ich es heute ruhiger angehen lassen und hatte mich entschieden, für mich neue Gärten in Tokyo zu erkunden. Auch wenn im Moment nicht sehr viel blüht außer Hibiskus, Kräuselmyrthe (dank dem Faltblatt beim Rikugien weiß ich jetzt, um welchen Baum es sich da handelt, der hier sehr viel auch auf den Straßen steht - Lagerströmie, was für ein Name) und ein paar Winden, sondern eigentlich größtenteils alles nur im Grün steht, dachte ich es sei ganz interessant, schauen zu gehen und im Hinblick auf den dann irgendwann kommenden Herbst einzuschränken, welche Parks und Gärten dann denn wohl besonders einen Besuch wert sein könnten. Wobei das schwer einzuschätzen ist. Garnicht weit weg von Ikebukuro, nur drei Haltestellen weiter in Kamagome gibt es neben dem Koishikawa Botanischen Garten (dort war ich heute nicht), noch zwei weitere Anlagen.
Zuerst lief ich zum Kyu-Furukawa-Garten. Das ist der Garten einer Industriellenfamilie, die eine Villa im englischen Stil bauen ließ, was schon ein wenig seltsam erscheint, wenn man davor steht und weiß, dass man sich eigentlich gerade in Tokyo befindet. 


August 15, 2015

Asakusa

Heute habe ich es tatsächlich zum Senso-ji Tempel, der ältesten Tempelanlage Tokios (auch wenn es nicht mehr der originale Tempel ist) und zur Nakamise-dori nach Asakusa geschafft, was ich doch schon lange vorhatte. Und zwar während der Öffnungszeiten von Tempelanlage und Verkaufsstrassen. Kürzlich, als ich einmal in der Kappabashi-dori in der Nähe unterwegs war, war es ja doch bereits wieder zu spät geworden. Da heute Samstag war, war es voll wie befürchtet, Menschenmassen und Rikschafahrer unterwegs, aber eigentlich auch nicht weiter tragisch. Voll ist es dort wahrscheinlich ohnehin immer mehr oder weniger. Auch heute wollte ich eigentlich danach noch weiter und woanders hin, bin dann aber bis zum Einbruch der Dunkelheit in der Gegend geblieben, zum Grund später mehr. 


August 14, 2015

Skytree im Blick

Nachdem ich vergangenen Sonntag die Kirche und den Tempel besucht hatte und ohnehin in Bunkyo unterwegs war, fuhr ich noch direkt ins "Zentrum" des Bezirks, in die Gegend beim Tokyo Dome. Weiß übrigens irgendjemand dort draußen, wie es kommt, dass die Japaner so baseballbegeistert sind? Um die Ecke befindet sich der bereits früher erwähnte Koishikawa Korakuen, der erste echte japanische Garten, den ich vor ein paar Jahren hier besucht habe. Aber ich wollte ins Bunkyo Ward Office, das Gebäude der Stadtverwaltung des Bezirks von Bunkyo-ku, denn dort kann man, wie auch im Tokyo Metropolitan Building (aber mit weniger Schaulustigen), ohne Eintrittsgeld mit einem flotten Fahrstuhl zu einer Aussichtsetage fahren.