Dass
ich hier in Japan im Land der tollen Muster, der wunderbaren Papiere, schönen Verpackungen und hübschen Stoffe sein werde, war mir ja auch schon vor meiner Ankunft hier
klar. Wer sich dafür nicht begeistern kann oder interessiert, dem entgeht hier
wirklich etwas (finde ich).
August 13, 2015
August 09, 2015
Tokyos Tempel - Gokokuji
Ganz in der Nähe von St. Mary's Cathedral befinden sich natürlich auch einige Tempel und Schreine, wie in jedem Viertel. Schon einmal in der Gegend, bin ich noch zum Gokokuji Tempel weiter gelaufen (nicht zu verwechseln mit Gotokuji, der für seine zahlreichen Katzenfiguren bekannt ist).
August 08, 2015
Kirchenzelt
Vergangenes Wochenende wollte ich bereits Sankt Marien hier in Tokyo besuchen, war aber an meinem Orientierungssinn gescheitert und im Endeffekt letztendlich auch zu spät dran, so dass ich, ohne die Kirche gefunden zu haben, aufgab und mich zurück nach Hause auf den Weg machte, mit dem einzig sehnsuchtsvollen Gedanken an eine kühlende Dusche. War das heiß am vergangenen Sonntag. So hatte ich mir fest für diesen Samstag einen zweiten Versuch vorgenommen. Heute war auch aus einem anderen Grund ein passender Tag für einen Kirchenbesuch und so machte ich mich mit der Erfahrung des letzten Sonntags erneut auf die Suche und so schwierig war es natürlich nicht, St. Mary's Cathedral zu finden.
August 02, 2015
große Tenuguiliebe
Heute ist es soweit und ich muss über die Tenugui Besessenheit schreiben, die mich seit ich hier bin, noch mehr ergriffen hat, als ohnehin schon. Fast jedes Mal, wenn ich hier in Japan war, mußte mindestens eines mit zurück nach Deutschland, wenn ich auch mit der Auswahl am Flughafen als einzig bewusster Einkaufsmöglichkeit nicht immer so ganz glücklich war. Und jetzt? Ich bin der Verzweiflung nah, weil ich ob der Riesenauswahl garnicht mehr weiß, welche ich denn nehmen soll bzw was ich überhaupt mit diesen ganzen Tüchern anfangen soll. Es begann an meinem ersten Wochenende hier, als ich im Kaufhaus schräg gegenüber schon die ersten mitnahm, um es mir in meinem Apartment etwas wohnlicher zu machen. Als Miniläufer über den Tisch, als Kissenhüllenersatz um die Kissen hier gewickelt, die mir so garnicht gefallen. Als ich dann in an meinem zweiten Wochenende in Ginza unterwegs war, gab es gleich den ersten Laden mit einer (wie ich damals dachte) riesigen Auswahl. Inzwischen wurde ich eines besseren belehrt. Es geht noch mehr.
Nach den wie ich fand, besonders hübschen Tüchern, die mich teilweise auch ein wenig an die Bilder von Chagall erinnerten, gestern in Oka-Aki Artisan, die wie ich inzwischen nachgesehen habe, von Nijiyura stammen, hielt mich heute trotzdem nichts davon ab, ein weiteres Mal bei Itoya vorbei zu schauen (jajaja, ich weiß, über den Laden will ich auch schon lange schreiben), weil ich bei Facebook gesehen hatte, dass im Untergeschoss, welches Itoya als "Inspiration Hall" bezeichnet und das anscheinend von wechselnden Ausstellern genutzt wird, Kamawanu eine Präsentation hat.
Grandios. Einfach grandios.
August 01, 2015
Aki-Oka Artisan in Okachimachi
Heute hatte ich mir auch mal wieder zuviel vorgenommen. Ich wollte im Uenopark am Lotusweiher vorbeischauen und sehen, wie weit die Blüte fortgeschritten ist. Vereinzelt blühten schon Pflanzen in diesem Blättermeer, aber ich muss noch einmal wieder kommen, es war noch nicht weit genug. Von Ueno wollte ich weiter nach Okachimachi, dann wieder zurück Richtung Asakusa, durch die Kappabashi Dori und zum Senso-ji Tempel samt Nakamise-dori, weil ich beides noch nie in geöffnetem Zustand erlebt habe. Sollte ja alles machbar sein, wenn man sich den Stadtplan ansieht, wirkt es garnicht, als seien es weite Wege, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich mich so lange in Okachimachi aufhalten würde.
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